TANZEN IM KREIS

Seit über 20 Jahren choreografiere ich eigene Kreistänze und unterrichte sie in meinen Kursen. Die Gestaltung der Musik in eine gemeinsam bewegte Form macht mir viel Freude und verbindet meine Ideen von Er-leben in der Gemeinschaft, von Achtsamkeit und Meditation wie auch von persönlicher Bewegungsgestaltung. Die sich wiederholenden Bewegungen ermöglichen ein tiefes und bewusstes Erleben und Gestalten – zum Beispiel von Formen aus der Natur und der Geometrie. Sie laden ein, ganz im Jetzt präsent zu sein. Tanzend verbinden wir Bilder und Symbole aus alten Kulturen mit der heutigen Zeit und richten den Impuls weiter in die Zukunft.

Die Tänze sind gemeinsame Bewegungen im Kreis oder im Raum. Es können einfache Schrittfolgen sein oder auch komplexere Choreografien welche wir uns übend vertraut machen. In der Form des Kreises verbinden wir uns – manchmal mit den Händen -  oft auch «durch den Zwischenraum» mit unseren Mittänzerinnen und Mittänzern und sind so frei mit den Händen und Armen im eigenen Bewegungsraum, in der Schwingung der Musik. Von mir choreografierte Armbewegungen und Gebärden können die Choreografie-Formen erweitern und uns im Tanz und in der Symbolik neue Räume öffnen.

Seit einigen Jahren gestalte ich Choreografien, in denen verschiedene Formen ineinander getanzt werden können: Entweder sich im Kanon wiederholende Abläufe oder unterschiedliche Tänze, die im Zusammenspiel ein neues Ganzes ergeben.

Die Quellen meiner Inspiration sind vielseitig. Oft ist es die Musik und da finde ich immer wieder Musikstücke, die uns überraschen und einladen, genau hinzuhören und lebendig in der Musik und in der Bewegung zu sein. Ausserdem inspirieren mich Poesie und (spirituelle) Texte in Musik und Wort.

Einige Choreografien sind als Zyklen gestaltet; zum Teil sind sie musikalisch aus einem Werk heraus entstanden oder sie sind inhaltlich miteinander verbunden: